03.03.2015

Jeder Job, den ich gemacht habe, jede Region und jedes Land in dem ich gelebt habe, die vielen Menschen die ich kennen lernen, mit denen ich leben und arbeiten durfte, haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin.

Klaus Steinseifer

Mein Weg
Bankkaufmann > Maler- und Lackierermeister > Unternehmer im Handwerk > Seminarleiter, Referent, Berater und Autor im Handwerk

1978
war mein Leben ausgefüllt mit Neuem und Anderem. Nach vielen Jahren Bankgeschäft in Frankfurt am Main zog es mich im Sommer 1978 in meine Heimat zurück, das Siegerland. Ich bekam eine Aufgabe, die für einen Banker wie geschaffen war. Die Neu- und Reorganisation einer Buchhaltung in einem großen, damals namhaften Möbelhaus in der Region.

Am ersten Arbeitstag in diesem Unternehmen stand schon fest, dass ich mich falsch entschieden hatte. Die Arbeitsplatzbeschreibung, mit der man mich aus Frankfurt in dieses Unternehmen holte, entsprach nicht dem, was besprochen und vereinbart war. Dieses Unternehmen war das Negativbeispiel für ein nicht vorhandenes Mitarbeiter-Motivations-Modell, fehlende Strategien und Strukturen. Aber ich lernte dort, wie man es auf keinen Fall machen sollte. Vom ersten Tag an war ich auf Absprung in diesem Unternehmen eingestellt, der nicht lange auf sich warten ließ. Es war für mich ein kurzes Intermezzo in einem mangelhaft geführten Unternehmen, mit mittelalterlichen Führungsstrukturen. Es waren aber auch die wichtigsten Erfahrungen für mich und mein zukünftiges Leben. Der Markt hat dieses Unternehmen inzwischen bereinigt.

1979, nach dem Tod meines Großvaters, machte mein Vater mir den Vorschlag, im eigenen Unternehmen, einem Malerunternehmen in Siegen, mitzuarbeiten. Nach einer kurzen Überlegungsphase sah ich hier die Möglichkeit meine Lebensvisionen zu verwirklichen. Im April 1979 änderte sich mein Leben vom Krawatten- zum Latzhosenträger in meiner neuen Aufgabe als Maler- und Lackierer-Lehrling. Eine totale Umstellung, die mir sehr viel Freude machte. Nach Abschluss der Gesellenprüfung kam sofort die Meisterprüfung. Am 1. Januar 1983 waren alle beruflichen Grundlagen geschaffen und ich war von nun an verantwortlicher Inhaber eines kleinen Malerbetriebes, den mein Vater in meine Hände übergab. Hier konnte ich alle meine Ideen Realität werden lassen und brachte so das Unternehmen im ersten Jahr bereits auf Wachstums- und Erfolgskurs. Ein Spezialisten-Image in unterschiedlichen handwerklichen Bereichen war mein Wegbereiter. Mein Ziel war, dem Unternehmen innerhalb von zehn Jahren einen materiellen Wert und ein Know-how zu geben, der verkaufbar war.

1989
Das erste Seminar für Handwerker
Meine Heimathandwerkskammer wurde, durch viele Erzählungen von Kolleginnen und Kollegen, durch Presseberichte und verschiedene Auszeichnungen, die mir überreicht wurden, auf mich aufmerksam. Dort hatte man bemerkt, dass ich mein Unternehmen nach anderen, besseren Methoden führte und ich wurde gefragt, ob ich das Thema in der Meisterschule der Maler und Lackierer in einem Tagesseminar referieren könne. Bei dieser Handwerkskammer fand das erste Steinseifer-Seminar, mit dem damaligen Titel "Marketing im Handwerk" statt. Über die Meisterschule hinaus referierte ich dann in der Handwerkskammer vor dem gesamten Handwerk, wurde weitergereicht an andere Handwerkskammern. Dieser neue, vom ersten Tag an erfolgreiche Unternehmensbereich wurde zu einem eigenen Standbein und ich meldete ein freiberufliches Gewerbe unter dem von mir so ungeliebten Titel "Unternehmensberatung" an. An den Wochenenden war ich, neben meiner Hauptaufgabe in meinem Unternehmen, im Seminargeschäft bei Handwerkskammern und Berufsverbänden unterwegs.

1990
Die ersten Beratungen
In diesem Jahr gingen die ersten Beratungs- und Betreuungsanfragen von Kolleginnen und Kollegen bei mir ein, die ich neben meiner Hauptaufgabe als Unternehmenskapitän eines großen Handwerksunternehmens, sehr gerne wahrnahm. Der weitere Bereich "Beratung im Handwerk" war geboren.

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Klaus Steinseifer 1

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