30.04.2013

Massenhafte Informationen auf einen Blick?

Lebenserfahrung

Twitter gehört ganz sicher, neben Facebook, Google+, XING und noch ein paar anderen Plattformen zum Social-Media-Equipment eines jeden Bloggers.

Für diesen Blogbeitrag werde ich, bis er fix und fertig geschrieben ist und im Facebook verlinkt wurde, ca. eine Stunde meiner verfügbaren Zeit verbrauchen.

Fragen, die mich schon sehr lange beschäftigen und ich für mich bisher keine wirklich logischen Antworten dafür gefunden habe.

1. Beispiel

Sachlage
Ein Blogger ist bei Twitter registriert und er stellt dort jeden Tag ca. 50 Blogartikel ein.

Meine Frage
Wie schaffe ich es als Unternehmer, der seine Geschäfte ordentlich und kundenorientiert führt, diese Masse an Informationen zu schreiben?

Meine mögliche Antwort
Unmöglich, da reicht ein 24-Stunden-Tag nicht aus!

Mein Ergebnis
Ein oder zwei neue Blogbeiträge am Tag geht vielleicht gerade noch, der Rest wird einfach wiederholt und der Follower dieses Bloggers stolpert immer wieder über die gleichen Blogbeiträge, die teilweise schon mehrere Jahre alt sind!

Mein Fazit
Ist das der Sinn und Zweck von Social-Media, massenhafte Information zu verbreiten, die sich ständig und zwangsläufig bei der täglichen Menge ja immer wieder wiederholen müssen? Gut, ich erreiche vielleicht mehrere tausend Klicks pro Tag auf meiner Blogseite, mit denen ich mich selbst glücklich machen kann. Aber was sind diese Klicks denn am langen Ende tatsächlich wert? Oft lese ich in diesen Foren auch von Followern eines Bloggers, die sich verabschieden, weil sie den ständigen Wiederholungen überdrüssig geworden sind und sich darüber ärgern. Schlägt hier die wohlgemeinte Social-Media-Nadel dann nicht in die falsche Richtung aus?

2. Beispiel

Sachlage
Ein Blogger bei Twitter hat 20000 Follower. Wenn gefolgt wird, erwartet man natürlich auch eine "Gegenfolgen". Daher halten sich die Follower-Zahlen und die Zahlen der Nutzer, denen man selbst folgt, bei diesen Bloggern fast die Waage.

Meine Frage
Wenn ich 20000 Menschen bei Twitter folge und jeder dieser 20000 Blogger am Tag nur einen einzigen Beitrag einstellt (Sie wissen aus der Vorgeschichte, dass es durchaus mehr sein werden), dann habe ich täglich 20000 (oder viel mehr) Informationen in meinem Twitter-Profil, die ich ja lesen sollte, wenn mir meine Sozial-Media-Aktivitäten wichtig sind. Wie schaffe ich das zeitlich neben meinen Aufgaben in der Unternehmensführung?

Meine mögliche Antwort
Unmöglich, da reicht ein 24-Stunden-Tag nicht aus!

Mein Ergebnis
Diese massenhaften Informationen sind nicht zu verarbeiten und damit führt sich Twitter selbst ad absurdum, wenn die Informationen unbeachtet bleiben.

Fazit
Der Blogger stellt seine Informationen in Massen dort ein, erwartet mit absoluter Selbstsicherheit, und die Klicks geben ihm ja Recht, dass seine Informationen gelesen werden. Aber wie viele Informationen von anderen liest er selbst, reagiert und antwortet darauf? Muss ich nicht als Blogger die Fairness walten lassen, auch andere Blogartikel zu beachten und zu kommentieren? Das ist, wie in diesem Beispiel dargestellt, unmöglich. Warum also Twitter überhaupt?

Mein Schlussfazit
Social-Media muss für mich persönlich im Einklang mit der zur Verfügung stehenden Zeit stehen, es muss mir Spaß machen und ich selbst muss Freude daran haben, auch die Einträge meiner Freunde und den Seiten, die mir gefallen, zu lesen, bei Bedarf auch zu kommentieren. OK, auch ich bin bei Twitter registriert, Spaß macht es mir aber nicht und Zeit habe ich schon gar nicht dafür. Irgendwann habe ich mich von Twitter wieder verabschiedet, weil ich es zeitlich nicht geschafft habe, alle Informationen dort zu verarbeiten. Und ich habe nur ca. 25!!! Menschen, denen ich bei Twitter folge. Heute habe habe ich es mir einfach gemacht und mein Facebook-Konto mit Twitter verlinkt. Alle meine Beiträge, alle Bilder, alle Artikel, die ich teile, erscheinen daher auch ungefiltert bei Twitter. Da ist jetzt ein unübersichtlicher Haufen von Informationen. Was soll's, liest ja eh keiner! Ich habe für mich den Entschluss gefasst, mich auf meine Aktivitäten bei Facebook zu konzentrieren, dort die Beiträge meiner Freunde zu lesen, gute Artikel gerne und aus Überzeugung mit einem "Gefällt-mir" zu versehen, zu teilen, zu kommentieren und mich auf den Seiten zu bewegen, die mir gefallen.

Meine Schlussfrage an Sie
Wie viel Zeit haben Sie jetzt gebraucht, diese Information von mir zu lesen, wenn Sie es zeitlich überhaupt bis zum Ende geschafft haben?

Ich freue mich über Ihre Freundschaftsanfrage auf meiner Privatseite, Ihren "Gefällt-mir-Klick" auf meiner Unternehmensseite und Ihre Kommentare!

Klaus Steinseifer 1

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