Die Zukunft ist schon da!

09.10.2013

Zukunft: etwas das meistens schon da ist, bevor man damit rechnet!

Demographischer Wandel

Der akute Fachkräftemangel im Handwerk und wie Sie jetzt noch gegensteuern können.

Sie haben viel zu tun? Ihr Laden brummt? Sie könnten vom Anfragevolumen her Ihren Umsatz ganz leicht steigern? Ihr Problem sind die fehlenden, erstklassigen Mitarbeiter?

Vor zwanzig Jahren wussten wir es schon, dass die geburtenschwachen Jahrgänge unser Handwerk beeinflussen werden. Was haben wir dagegen getan? Nichts! Wir haben, wie immer, im Heute gelebt und die Zukunft nicht wahrgenommen, nicht wahrnehmen wollen, sie war noch so weit weg. Wir haben es zugelassen, dass unsere guten Mitarbeiter in die Industrie abgewandert sind. Warum eigentlich? Warum war es uns nicht möglich, im Handwerk attraktivere Bedingungen für unsere Mitarbeiter und die attraktivsten Ausbildungsplätze zu schaffen?

Heute stehen wir vor einem Scherbenhaufen, verschließen unsere Augen vor dem akuten Problem und führen unsere Unternehmen immer noch nach der Strategie mit den 10 A's:

Die Unternehmensführung mit den 10 A's

Wir beschweren uns darüber, dass unsere Mitarbeiter kein Interesse am Unternehmen haben, wir jammern, dass wir nur noch demotivierte Auszubildende, der Null-Bock-Generation, bekommen und haben die Ausbildung schon vor Jahren eingestellt. Ein schwerwiegender Fehler!

Was tun Sie heute, um in Zukunft Ihre Fachkräfte zu halten und zu bekommen? Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern, damit Sie überhaupt in Ihrem Unternehmen arbeiten? Was tun Sie für Ihre Auszubildenden, damit Sie schon von den ersten Tagen an erstklassige Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen werden wollen.

Wenn ich einem handwerklichen Unternehmer diese Fragen stelle, bekomme ich immer dieselben Antworten:

"Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze!"

Ich kann es nicht mehr hören!

Bieten Sie mehr als nur einen sicheren Arbeitsplatz, den findet Ihr Mitarbeiter mittlerweile überall, an jeder Ecke. Bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen eine gemeinsame Zukunft in Ihrem Unternehmen. Zeigen Sie die Ziele auf, teilen Sie Ihren Mitarbeitern mit, wo das gemeinsame Schiff hinfahren wird. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter und Ihre Auszubildenden an diesen Zielen mitwirken und berichten Sie auch darüber, was sie davon haben werden, wenn das Schiff jeden einzelnen Zwischenzielhafen anläuft.

Achten und beachten Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Schaffen Sie attraktive Ausbildungsplätze und lehren Sie Ihren neuen Auszubildenden schon in den ersten Tagen, wie die persönliche Entwicklung in Ihrem Unternehmen aussehen kann, die Weiterentwicklung vom Handwerker zum handwerklichen Dienstleister. Schaffen Sie die Rahmenbedingungen für Ihre Auszubildenden, über die fachliche Kompetenz hinaus, zur persönlichen Kompetenz in Ihrem Unternehmen. Holen Sie die jungen Menschen aus dem Null-Bock-Verhalten heraus. Wer macht es sonst, wenn nicht Sie? Mit den richtigen Zielen vor Augen haben die jungen Menschen sehr schnell ihre Perspektiven und ihre Motivation gefunden. Begriffe, die ihnen vielleicht bisher fremd waren.

Sie sind es, die als Vorbild vor Ihrem Unternehmen stehen, die die Zukunft im Handwerk und in Ihrem Unternehmen in der Hand halten.

Eines ist sicher: Wir alle werden mit unseren Mitarbeitern im Handwerk alt werden. Und schon ist auch das keine Zukunft mehr, es ist bereits eine Tatsache, dass der ältere Mitarbeiter, weit jenseits der 50, wieder sehr begehrt ist und in der Zukunft noch begehrter sein wird.

Aber auch hier: Was tun wir für unsere älteren Mitarbeiter, die körperlich nicht mehr so fit sind, weil sie schon mehr als 30 Jahre harte körperliche Arbeit "am Bau" hinter sich haben. Was können Sie diesen Menschen in Ihrem Unternehmen anbieten? Bieten Sie Zukunft, Perspektiven, Spaß und Freude in einem erfolgreichen Unternehmensteam, gemeinsam mit einem tollen Chef die täglichen Herausforderungen bei Ihren glücklichen Kunden zu bewältigen.

Ein guter Chef hat die guten Mitarbeiter, ein erstklassiger Chef hat die besten Mitarbeiter!

Handeln Sie jetzt, sie befinden sich heute schon mitten in Ihrer Zukunft.

Die Vergangenheit sollte ein Sprungbrett sein und kein Sofa.
Maurice Harold Macmillan (*1894 - †1986), 1. Earl of Stockton, britischer Politiker der konservativen Partei und Premierminister von 1957 bis 1963

Informationen über Ihre Mitarbeiter- und Azubi-Qualifizierung finden Sie in unserer Serviceschule Handwerk. Und wenn Sie vorher an Ihrem eigenen ICH und an Ihrem Unternehmen etwas tun wollen, dann finden Sie hier Ihr Chef- und Führungskräfteseminar für die zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung und Unternehmensführung.

Klaus Steinseifer 1

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