29.01.2013

Betriebliche Ausfallzeiten und die Kostenfallen!

Unproduktivität

Sie kennen sie gut, die Ausfall- und Verteilzeiten, die unproduktiven Zeiten in Ihrem Unternehmen. Begegnen Sie diesem Phänomen aktiv?

Wo entstehen die Ausfallzeiten in Ihrem Unternehmen?

Bei Ihnen, in Ihrer unternehmerischen Planung! Die Ausfallzeiten verantworten Sie, als Chefin und Chef Ihres Unternehmens, nicht Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nehmen wir einen ganz normalen Arbeitstag für die wichtigsten Bespiele Ihrer Kostenfallen.

Ihre Mitarbeiter verlassen die Werkstatt, nachdem sie sehr viel Zeit benötigt haben, das Fahrzeug mit den Materialien, die gebraucht werden, zu beladen. Es wurde überlegt und intensiv nachgedacht, ob man auch alles hat. Die erste halbe Stunde des Tages ist vorbei und die Kostenfalle "Ladezeiten" wieder nicht von Ihnen beseitigt worden.

Eine Stunde später steht der erste Mitarbeiter wieder da, hat Werkzeug und Material vergessen. Kostenfalle: "Vergessen"! Hier helfen Ihnen Ihre Checklisten für die auszuführenden Arbeiten, die Material-, Werkzeug- und Ladelisten dazu, die im Objektordner Ihrer Mitarbeiter - von Ihnen vorbereitet - zur Verfügung stehen. Mit wenigen Handgriffen ist alles geladen, nichts wurde vergessen. Die Kostenfallen "Ladezeiten" und "Vergessen" sind entschärft.

Warum werden die Fahrzeuge bei Ihnen immer noch morgens und nicht bereits abends beladen? Haben Ihre Mitarbeiter die Aufzeichnungen dabei, was am nächsten Tag alles gebraucht wird, wenn sie abends "einlaufen"? Haben Ihre Mitarbeiter die Hilfsmittel zur Verfügung, um ganz einfach fehlendes Material anhand einer Checkliste abzufragen? Jetzt ist noch genügend Zeit, fehlendes Material zu beschaffen, über die wichtigen Dinge bei Ihrem Kunden zu reden. Sind Sie nachmittags da, wenn Ihre Mitarbeiter Sie brauchen? Kostenfalle: "Informationen"!

Mittags ruft Sie Ihr Mitarbeiter an, weil das Material vom Großhändler immer noch nicht da ist, das Sie morgens erst bestellt haben, weil Sie abends nicht da waren oder nicht mehr dazu gekommen sind. Sie weisen an, das fehlende Material beim Händler zu holen. Die nächsten Kostenfallen: "Wartezeiten" und "Materialbeschaffung"! Sie wussten doch schon viele Tage vorher, was alles vor Ort gebraucht wird. Haben Sie Ihre eigene Checkliste nicht abgearbeitet?

Die nächste Kostenfalle: "Abstimmung"! Ihre Mitarbeiter fahren zu Ihrem Kunden, dort angekommen erklärt das Vorgewerk, dass man noch nicht fertig ist und Ihre Leistungen erst morgen ausgeführt werden können. Ein vorabendlicher Anruf bei Ihrem Handwerkerkollegen hätte diese Kostenfalle sofort beseitigt. Sicher, es wäre gut gewesen, wenn Sie angerufen worden wären. Leider ist es meist nicht so und Sie bleiben auf Ihren Kosten sitzen.

Und noch eine Kostenfalle: "Funktioniert nicht"! Die Maschine tut es mal wieder nicht und Ihre Mitarbeiter stehen ratlos davor. Kann es nicht auch sein, dass eine Maschine, bevor sie eingelagert wird, noch einmal auf Funktionstüchtigkeit geprüft wird, abends beim Laden, vor dem Einsatz am nächsten Tag, eine Funktionsprüfung durchgeführt wird? Gibt es Wartungsverträge für die Maschinen in Ihrem Unternehmen?

Heute habe ich Ihnen - ein wenig provokant - die größten Kostenfallen in Ihrem Unternehmen aufgezeigt. Es gibt noch so viele mehr und SIE haben es in der Hand, alle Ihre Kostenfallen im Unternehmen zu beseitigen = Kostenfalle: "Unternehmensleitung"!

Klaus Steinseifer 1

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